Filip Lenz Blog

Sport und Schlaf - Was funktioniert am besten?

Sport tut gut, wir wissen das: Er verringert Stress, hilft bei der Gewichtskontrolle, bewahrt vor Krankheiten. Aber er ist auch wichtig für guten Schlaf. Dabei ist der richtige Zeitpunkt entscheidend.

Morgens

Morgendliches Training ist die beste Wahl für diejenigen, die es gleich als erstes erledigen und nicht dauernd verschieben wollen. Sport in den frühen Morgenstunden hat einen weiteren Vorteil: Er sorgt für tieferen Schlaf in der Nacht. Tatsächlich haben Menschen, die um 7 Uhr auf dem Laufband stehen, tiefere Schlaf-Zyklen mit mehr Zeit in den regenerativen Schlafphasen als diejenigen, die später am Tag Sport treiben. Wer morgens im Freien Sport treibt, bekommt überdies seine tägliche Dosis Sonnenschein, die auch hilft, die innere Uhr zu regulieren.

Nachmittags

Wenn ein früher Termin im Fitness-Studio nicht in Frage kommt, ist Sport am Nachmittag eine gute Alternative: sowohl für die Leistung wie auch für den Schlaf. Da der Körper am Nachmittag ein oder zwei Grad wärmer ist als kurz nach dem Aufstehen, können die Muskeln effizienter arbeiten, sodass ein geringeres Verletzungsrisiko besteht. Außerdem kann Training am Nachmittag, besonders aerobisches, helfen, Schlaflosigkeit zu überwinden. Sport lässt für etwa vier bis fünf Stunden die Körpertemparatur ansteigen, danach sinkt die Temperatur wieder, was dem Körper signalisiert, sich in den Schlafmodus zu begeben.

Abends

Für den besten Schlaf sollte man anstrengende Workouts am späten Abend oder direkt vorm Schlafengehen vermeiden. Die durch Cardio-Training verursachte Stimulation und Erwärmung des Körpers kann das Einschlafen stören. Wer sich gerne abends bewegt, sollte Yoga oder Pilates ausprobieren. Ruhige Dehnungs- und Atemübungen bereiten auf eine erholsame Nacht vor. Aber auch hier ist natürlich jeder Mensch anders - für manche kann abendliches Training auch genau das Richtige sein.